IMBOS
Rufacherstrasse 28
4055 Basel
Schweiz
Tel   0041(0)61 3017040
Gerd 0041(0)79 5494947
Ruth 0041(0)79 3342089
gerd@imbos.ch
ruth@imbos.ch

Presse

Sanfte Irritation

Was macht eigentlich Gerd Imbsweiler?

Spinne und Schilderwald, Estland und Berlin: Der Fotograf Gerd Imbsweiler hat ein Bändchen mit Bildern und Texten herausgegeben. Fotograf? Ja, der Basler Theatermann pflegt nach seinem Rückzug aus dem Vorstadt-Theater eine andere Leidenschaft.

Ein feuerroter Himmel irgendwo in Afrika, denkt man, bis man auf einem im Schatten liegenden Hügel einen winzigen Mercedes-Stern entdeckt. Am rechten Rand liest man den kleingedruckten Hinweis: «Saarbrücken/ Deutschland/49° 14' Nord/07° 00' East.»

Oder: Eine karge Felsenlandschaft, davor schiefergraues Wasser, auf dem die glitzernden Reste eines Eisbergs treiben. Und wieder streift einen eine nicht unangenehme Irritation, wenn man erfährt, dass man sich hier nicht etwa in der Antarktis befindet, sondern in El Calafate/Argentinien.

Schnappschuss. Ich frage Gerd Imbsweiler, der diese Fotos gemacht und auf eigene Kosten herausgegeben hat, ob die Irritation beabsichtigt oder zufällig sei. Er stapelt lieber tief, als sich festzulegen. Absicht? Nein. Erfolgte die Auswahl also ebenso nach dem Zufallsprinzip, wie die Bilder selbst entstanden? Es ist ihm wichtig, von gelungenen Schnappschüssen zu sprechen, wenngleich die stilleren Bilder vermuten lassen, dass der Wille zur Komposition dem Fotografen nicht fremd ist.

Fotograf? Gerd Imbsweiler hat gemeinsam mit seiner Frau Ruth Oswalt - deren Vorfahren den Frankfurter Verlag Rütten & Loening zu einem der bedeutendsten Verlage Deutschlands machten, bevor sie von den Nazis zum Verkauf gezwungen wurden - das Vorstadttheater gegründet und während 33 Jahren geleitet, wofür sie 1999 mit dem renommierten Hans-Reinhart-Ring ausgezeichnet wurden.

Doch älter als die Leidenschaft fürs Theater ist die fürs Fotografieren, die mehr mit Welt-Anverwandlung zu tun hat, als Imbsweiler zugeben will.

Fotografiert hat er schon als Kind. Aber erst als er sich 2001 die erste Digitalkamera besorgte, nahm die Leidenschaft professionelle Züge an.

Reiselust. Seine Motive findet Gerd Imbsweiler nicht zuletzt auf den Reisen, die er und Ruth Oswalt unternehmen. Da die Entscheidung, wohin sie fahren sollen, beiden nicht leicht fällt, haben sie sich angewöhnt, ihre Reiseziele auszuknobeln, was Imbsweiler zu einer Zeit, als es noch keinen E-Mail-Verkehr gab, auf die Idee brachte, seine Reiseberichte an jene, die neugierig genug waren, sie in Fortsetzungen käuflich zu erwerben, aus der Ferne zuzuschicken. Ähnliche kleine Botschaften sind die Gedichte, die sich, eingeheftet zwischen den prächtigen Farbfotografien, beinahe etwas verschämt verstecken. Sie sind im Laufe vieler Jahre entstanden, was man dem einen oder anderen auch anmerkt. Es zeugt von Imbsweilers Bescheidenheit, dass er diese Tatsache unkommentiert lässt. Soll sich jeder sein eigenes Urteil bilden. Wie im Theater, wo man ihn und seine Frau derzeit in der Münchner Schauburg in Dschingis Aitmatovs «Der weisse Dampfer» sehen kann.

Basler Zeitung, Mittwoch 3. März 2010

 

 

Januar 2010

Lieber ins Wasser
«Der weisse Dampfer» an der Schauburg

Tschingis Aitmatovs Novelle «Der weisse Dampfer» ist eine poetische Geschichte mit bösem Ende, die Beat Fäh nun in der Schauburg auf die Bühne brachte. Fähs gestraffte Textfassung ist keine Dramatisierung, die Schauspieler bleiben über weite Strecken locker an einzelne Rollen gebundenene Erzähler, die auf den Lauf der Geschichte mehr reagieren als ihn voran zu treiben. Unter dem Joch der Kinderlosigkeit hart geworden, beschäftigen sich die Erwachsenen damit, einander zu demütigen. Vor allem den Grossvater. Wie Grossvater Gerd Imbsweiler sich über die Bühne schleppt, nachdem er gezwungen wurde, die Hirschkuh zu töten, an deren magische Kraft er glaubte, wie Marie Ruback die zur Explosion drängende Wut des Oroskul erzählt - diese Szenen an der Grenze zwischen Epik und Dramatik nötigen einem Bewunderung ab. Der Abend ist spannend, keine Frage. Nach der detailgenau geschilderten Entweihung des Hirschkadavers versteht man am Ende jedoch allzu gut, dass der Junge in die ewigen Eisfluten taucht.
Süddeutsche Zeitung, 11.1.2010

Gnadenlos kalter Winter

Die Schauburg zeigt «Der weisse Dampfer» nach einer Erzählung des Kirgisen Tschingis Aitmatov.

Regisseur Beat Fäh erzählt jetzt die Geschichte aus weit entfernter Wildnis in einer eigenen Fassung in der Schauburg, in der aus diesem Anlass der Duft von frisch verarbeitetem Holz liegt.
Die sechs Darsteller bleiben meist in der Funktion von Erzählerin und Erzähler. Ausnahmen sind der namenlose Junge (Markus Campana) und die grantige Grossmutter. Sie und der gutmütige Grossvater werden gespielt von Ruth Oswalt und Gerd Imbsweiler als Gäste am Elisabethplatz, die seit ihrer Basler «Spilkischte» Pioniere des Schweizer Kinder- und Jugendtheaters sind.
Nicht einmal die Träume des Jungen werden Anlass zu romantisierendem Theaterzauber: Die Sehnsucht, sich in einen Fisch zu verwandeln, um endlich den weissen Dampfer zu erreichen, auf dem sein Vater arbeitet, wächst zu einer Parallelwelt, die zwar Zuflucht vor der bedrückenden Realität bietet, aber zunehmend selbst unentrinnbar wird. Gnadenlos und kalt wie ein kirgisischer Winter erzählt Fäh von Einsamen und Enttäuschten.
AZ, München 11.1.2010


Für die Kinderseele
Beat Fäh inszenierte für die Münchner Schauburg

Fäh, der fürs Haus schon Thomas Mann, Theodor Storm und John Steinbeck bühnenfähig machte, bildet die existenzielle Härte und Gefühlskälte dieser Familie kompromisslos ab: Die Inszenierung, gegen jeden kommerziell anbiedernden Strich gebürstet, verzichtet auf süffige Musik-Zuspielungen und schmückende Objekte.
Eine grossartige Leistung: Markus Campana gelingt es glaubhaft, den verschüchterten Buben darzustellen. Marie Ruback gibt mit ihrem klaren Spiel, sowohl Onkel als auch Tante eine eindringliche Kontur. Gerd Imbsweiler zeigt den herzensguten Grossvater, auch in seiner Geducktheit vor dem Verdiener-Onkel. Sie sind eigentlich alle gut. Und durch die Präzision, mit der sie die von Fäh aus dem Originaltext herauspräparierten Sprach-Partitur beherrschen, wird auch der mythische Gehalt der Geschichte verständlich.
Münchner Merkur, 11.1.2010

 

September 2009, Programmzeitung Basel

Wort- und Augenspiele
Gerd Imbsweilers Fotobuch <Zisch>

Der Theatermann präsentiert einen originellen Bild- und Textband.

Man kennt ihn als Schauspieler, als Gründervater des Theaters Spilkischte und des Vorstadt-Theaters (zusammen mit Ruth Oswalt), als Theaterautor und Geschichtenerzähler für Klein und Gross (<Schildkrötenträume>, <Positiefschläge>) und als unverbesserlichen Wortspieler, der gerne auch mit Musikern kooperiert (CD Trio Iks). Aber man kannte ihn noch nicht als Fotografen. Jetzt legt Gerd Imbsweiler (geboren 1941 in Offenbach) ein Buch vor, in dem sich Bild und Text so schön wie eigensinnig vereinen.
In seinen Fotoband <Zisch>, mit grosszügigen, meist doppelseitigen Bildtafeln, sind vier kleinformatige Booklets mit Gedichten eingebunden. Bescheiden nennt Imbsweiler seine Fotos Schnappschüsse. Aber der langjährige Theatermann kann nicht verleugnen, dass er ein gutes Auge für das Spezielle, das Ungewöhnliche im Alltäglichen hat. Da sieht der bröckelnde Putz an einer lettischen Mauer aus wie eine seltsame Weltkarte. Alte Ventilatoren in einem Berliner Fenster werden zu einem skurrilen, abstrakten Stillleben. Und eine Reihe norwegischer Briefkästen bietet ein Farbenspiel wie vom Designer entworfen. Imbsweiler kann fokussieren. Manchmal geht er ganz nah ran, manchmal wählt er die unermessliche Weite, aber beides immer so, dass es etwas erzählt. Argentinische Gletscher, die vor winzigen Menschlein buchstäblich ins Meer fallen. Eine Spinne am heimatlichen Fenster, als wär's die Künderin des Jüngsten Tages. Und wenn man meint, man sieht den brennenden Nachthimmel über Arizona, entnimmt man der Bildlegende erstaunt, dass es sich um <Saarbrücken / Deutschland / 49° 14' Nord / 07° 00' Ost> handelt.

Wacher Beobachter
Imbsweilers Wortwitz kommt auch in seinen Bildern zum Ausdruck. Eine besondere Vorliebe pflegt er für Schilder aller (Un)Art. Zum wohlbekannten «Ausfahrt freihalten!» hat er die schöne Schilderantwort «Freiheit aushalten!» gefunden. Mein Lieblingsbild aber ist jenes, bei dem die Göttin Zufall wohl kräftig mitgewirkt hat: Ein junger Fussballspieler am chilenischen Strand, wendig, leicht, und genau darüber der Flügelschlag der Möwe, noch wendiger, noch leichter - ach, wenn wir fliegen könnten! Solche Zufälle muss man sich zufallen lassen.
In den Texten erweist sich Gerd Imbsweiler als so wacher wie lakonischer Beobachter, der seine Wahrnehmungen in überraschende, versponnene Zeilen spaltet: «Ein Werbespot / Wird auch in Zukunft / Nie durch einen Werbespot / Unterbrochen werden / Ist das nicht beruhigend.» Oder, ganz zum Thema der Reisebilder passend: «Ich träumte nicht / Sondern dachte mir aus / Alle / Während meiner Reisen / Verlorenen Gegenstände / Schickten mir Ansichtskarten / Meiner Lieblingsorte / Dachte ich mir aus / Ich weinte / Wannen voll / Vor Heimweh / Nach der Ferne.» Es scheint, als habe Imbsweiler einige dieser Lieblingsorte in seinem Bildband für uns verewigt. Die Unterstützung durch die Lotteriefonds beider Basel hat die Drucklegung des Buches ermöglicht, das sich in vielen Lebenslagen als Geschenk durchaus eignen könnte.

Alfred Schlienger

Gerd Imbsweiler: <Zisch>. Fotografien und Texte. Imbos Verlag, Basel, 2009. Gestaltung BureauDillier, 120 S., ca. 60 Farbabb., gb., 17 x 25 cm, CHF 36
Mehr Infos: www.imbos.ch Buchvernissage: Mo 14.9., 20.00, Vorstadttheater

«Lieber Gerd, ein grossartiges Gezisch hast Du geschaffen! Einmal mehr ist es Dir gelungen, die Ernsthaftigkeit Deiner Gedankengänge durch Humor zu verstärken. Und die Bilder sind schlicht grossartig. Die Ideen der Gestaltung von Bild und Text ist überzeugend, und die Ausführung des Buches sehr sorgfältig und schön. Ich gratuliere Dir und bin begeistert.»
Peter A.

 

«Zisch» machte es wohl auch, lieber Gerd, als Dein Buch in meinen Briefkasten plumpste. Ich bedanke mich sehr dafür. Es ist eine witzig-nachdenklich-widerborstige Reise mit Dir und Ruth rund um die Welt, die Du mit Deinen Augen durch Deine Kameralinse für einen Lidschlag festhältst. «ZISCH»! Und die Texte sind eben Gerd-Texte: auch sie liebevollhinter-hältigwiderborstigdaswortbeimbuchstabennehmend.
Th. Sp.

Hab vielen Dank für dieses Schmuckstück: Grandiose Fotos & schillernd-blinkend-blitzende Texte: das macht einfach so viel Spass! Gratulation zur Eroberung einer weiteren Ausdrucksform.
G. J.

Bisher war ich ja nachhallende erlebnisse (auf der bühne) oder anregende buchstaben (auf dem papier) von dir gewöhnt.
jetzt wartest du mit einer opulenten mischung auf, die mehr als ein ‚ideales geschenk‘ ist.
es hätte ja auch ‚nur‘ ein bildband oder ‚nur‘ ein büchlein mit texten werden können.
du hast dich für die kombination entschieden und spannst damit einen imbsweiler-kosmos mit vielen dimensionen auf.
es ist ein buch entstanden, das der leser resp. die leserin immer wieder zur hand nehmen kann und je nach stimmung neues entdeckt.
hatte ich an einem tag einen teil der reisebilder bestaunt, hatte ich mich anderntags an den texten festgelesen.
mit wechselndem einstieg lese ich eine weile, blättere und vertiefe mich in die fotografien - und entdecke ruth, und entdecke dich.
so wie die bilder eure vermessungen der welt nachzeichnen, sind die texte wohl auch biographisch zu lesen – besinnlich, heiter mit einem augenzwinkern oder ernst, ergreifend. es sind texte mit langzeitwirkung, die zum teil in knappster form eine szenerie aufreissen und die eigenen gedanken auf reisen schicken.
Dr. J.K.



«Lieber Gerd, zu Deinem neuesten Buch «ZISCH» möchte ich Dir herzlich gratulieren. Die grossartigen Fotoaufnahmen kontrastieren hervorragend mit den schönen Gedichten und Sinnsprüchen und bilden zusammen ein unerwartetes Ganzes. Eine Fundgrube!»
HJ. L.

Vielen Dank für dieses gelungene Werk. Fast jedes Foto ist eine Aufforderung zum Nachdenken, zum Staunen und Schmunzeln. Es macht Spass die Texte zu lesen und auch diese regen wiederum an weiter zu denken oder Ausschau zu halten nach anderen kuriosen oder sinnlichen Begegnungen.
R. B.

Wieder und wieder habe ich Dein Buch mit den beeindruckenden Fotos und den wundervollen Texten gelesen. Die Fotos sind eine Augenweide und die Worte treffen ins Herz. Ich danke Dir für dieses kostbare Geschenk. Profane Beobachtungen werden durch Deine Sprachbilder- und spiele zu lebenswichtigen Ereignissen. Poesie und Philosophie geben sich die Hand und der Witz blitzt aus den Augen. Dabei sagen sie kein Wort zu viel, sondern bringen es im Grossen wie im Kleinen auf den Punkt.
Dein Buch macht Lust auf viel, viel mehr.
Chr. H.

ZISCH ist immer in Griffnähe und oft schaue ich die Bilder an, die ich so sehr mag, die mich faszinieren und bewegen. Aber ich entdecke auch die anderen und dasselbe gilt für die Texte. Zuerst dachte ich, schade, dass das Buch nicht grösser ist, jetzt bin ich froh darüber

C. M.

 

Basler Zeitung 9. Januar 2009 / Stephan Reuter

EIN UNRUHIGES PAAR

Gerd Imbsweiler und Ruth Oswalt machen wieder Theater

Sie könnten sich zurücklehnen und ihr Archiv ordnen. Schliesslich sind sie hoch dekorierte Pioniere des Kinder- und Jugendtheaters in der Schweiz. Doch Gerd Imbsweiler und Ruth Oswalt wagen lieber den Neuanfang in der freien Szene.

Neulich machte das Basler Schauspieler-Ehepaar eine merkwürdige Erfahrung: Es stand auf einer Bühne, die für einmal nicht spartanisch ausgestattet war. Gerd Imbsweiler (67) hielt als Konsul Buddenbrooks einen steifen Hut in der Hand. Ruth Oswalt, die am Mittwoch 63 Jahre wurde, steckte als Konsulin im Reifrock.
Das war in der Schauburg, dem Münchner Jugendtheater. Dort hatte das Paar Gastrollen in einer Inszenierung ihres Weggefährten übernommen, des Schweizer Regisseurs Beat Fäh.
«Wir hätten uns öfter so eine Abwechslung gönnen sollen», meint Ruth Oswalt und denkt an jene 33 Jahre ab 1974, in denen ihre und Imbsweilers Agenda als Leiter der Spilkischte (heute Vorstadttheater) ausgebucht waren. Sie hatten das erste freie Kinder- und Jugendtheater der Schweiz gegründet.

Nullpunkt. Heute sind sie frei. Was bedeutet: Sie tun, worauf sie Lust haben, zum Beispiel, wieder mit Beat Fäh, aus dem Rimbaud-Gedicht «Das trunkene Schiff» ein Stück zu entwickeln und unter dem eigenen Label Imbos zu produzieren. Premiere für diese erste gemeinsame Arbeit in Basel seit dem Abschied vom Vorstadttheater ist im Oktober. «Wir fangen bei null an», sagt Imbsweiler. Er sammelt Geld, wie in den Siebzigern, als die Spilkischte noch keine feste Subventionen im Rück hatte. Damals, sagt Ruth Oswalt, «hat Gerd 5000 Franken für die nächste Produktion zusammengebettelt». Bei Anwälten und Ärzten, bei Theaterfreunden im «Daig», die ihn von Düggelins Ensemble am Theater Basel her kannten.
Mittlerweile heisst diese Arbeit im Kulturmanager-Deutsch: Antrag auf Projektgelder. Imbsweiler reicht bei acht Stiftungen Gesuche ein. Das Budget heute: fast 100'000 Franken. Das ist keine Traumtänzerei, eher ein Durchschnittsbetrag. Und Ruth Oswalt will ihrem Ideal treu bleiben: «Wir haben noch nie etwas abgeblasen, weil es finanziell nicht ging.»
www.imbos.ch

 

Aus der Programmzeitung Basel, Februar 2009

Sprachzauberer
db. Schon während der 33 Jahre, in denen Gerd Imbsweiler zusammen mit Ruth Oswalt das Vorstadt-Theater aufbaute und leitete, schrieb er Lyrik und Prosa, Texte für Kinderbücher und Theaterstücke. Und er produzierte 2004 mit den jungen Mitarbeitern und Geistesverwandten Ueli Kappeler und Michael Studer als <Trio Iks> eine CD, auf der eine Fülle seiner poetischen Einfälle musikalisch ergänzt bzw. kongenial umgesetzt wird. Zu vitalen Rhythmen erzählen die Texte vom ganz alltäglichen Dasein, von Träumen und Alpträumen, von Skurril-Witzigem und Bewegendem: Kleine präzise Beobachtungen, Wahr- und Weisheiten, die Imbsweiler zu-, auf- oder einfallen und die man gerne zitiert.